Systemaudit ISO/TS 16949

Wir wissen aus Erfahrung, dass die Wirksamkeit von dokumentierten Prozessen, Verfahren und Anweisungen im Lauf der Zeit, bei der Durchführung des Tagesgeschäftes, nachlassen. Anweisungen und einmal erreichte Zustände werden nicht mehr mit der gleichen Aufmerksamkeit verfolgt. Es wird zur „Qualität der Vereinbarung zum Soll-Zustand“. Bei einem Systemaudit ISO 9001 oder ISO/TS 16949 soll die Wirksamkeit des Qualitätsmanagementsystems auf die Erfüllung der Qualitätspolitik und das Erreichen der Unternehmensziele überprüft werden. Weiter sollte das System Audit als Instrument zur Überprüfung der internen Vorgaben und zur Verbesserungspotential-Analyse verwendet werden.

Systemaudit

Interne Audits

Um zu ermitteln, ob das Qualitätsmanagementsystem die Anforderungen der ISO/TS 16949 erfüllt, schreibt die Norm die Durchführung von internen Audits vor. Gleiches gilt für die Untersuchung der Prozesse und Produkte einer Organisation. Je nach Untersuchungsgegenstand können drei verschiedene Arten von Audits unterschieden werden (Produkt-, Prozess- und Systemaudit). Die Verifizierung des QMS erfolgt im Rahmen von Systemaudits. Die Überprüfung der Wirksamkeit von Prozessen wie dem PEP erfolgt durch die Durchführung von Prozessaudits. Die Produktions- und Lieferprozesse müssen ebenfalls regelmäßig auditiert werden, um die Erfüllung aller spezifischen Anforderungen nachzuweisen. Hierzu werden Produktaudits durchgeführt. Gerade im Hinblick auf eine permanente Verbesserung spielen interne Audits eine bedeutende Rolle und sollten demnach in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. Interne Audits haben das Ziel, sicherzustellen, dass vorgegebene Anforderungen eingehalten werden. Audits sind somit ein Instrument der Prozessverbesserung.

„Ein Systemaudit mit dem Ziel der Zertifizierung und Zertifikatserteilung nennt man auch Zertifizierungsaudit. Die Anforderungen für QM-System-Zertifizierungsaudits sind in der ISO 19011:2012 „Leitfaden für Audits von Qualitätsmanagement- und/oder Umweltmanagementsysteme“ festgelegt. Diese Norm macht Vorgaben zum Ablauf und zur Durchführung eines internen und externen QM System Audit sowie zur Qualifikation und zum Verhalten von Auditoren.“

Stefan Stroessenreuther

Management Beratung, SMCT MANAGEMENT

ABGRENZUNG SYSTEM- ZU PROZESSAUDIT

Beim internen System Audit (Systemaudit) werden die Forderungen gegen das Regelwerk geprüft. Es handelt sich hier um ein Audit gegen die Normforderungen zum Beispiel der ISO 9001:2015 oder ISO/TS 16949. Im Prozessaudit werden die Anforderungen mit einem Fragenkatalog VDA 6.3 bzw. 6.7 überprüft. Dabei geht es anders als beim System Audit darum, die Effektivität und Effizienz der Prozesse zu auditieren. Bei beiden Auditarten werden auch die Kundenspezifischen Forderungen eingesehen und auf Umsetzung geprüft. Das Prozessaudit VDA ist sehr Automobillastung und es gelten auch Mitgeltende Unterlagen der „Roten“ VDA Schriften. Zum Beispiel VDA Band 2 (Produkt- und Prozessfreigabe – Erstbemusterung) sowie z.B. Band 19 Technische Sauberkeit etc..

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Systemaudit ISO/TS 16949

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NEUERUNGEN ISO/TS 16949

Nichtsdestotrotz werden interne Systemaudits ISO/TS 16949 nach wie vor nicht mit der notwendigen Sorgfalt und Qualifikation der Auditoren durchgeführt. Ende 2016 kommt die überarbeitete Revision der Technischen Spezifikation TS 16949. Im Mittelpunkt der neuen Revision stehen die kundenspezifischen Forderungen.

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