Arbeitsrecht

Gegen eine Kündigung sollten Arbeitnehmer Klagen

Gegen eine Kündigung sollten Arbeitnehmer klagen

Eine Kündigung durch seinen Chef muss ein Mitarbeiter nicht einfach so hinnehmen. Mit einer Klage gegen den Rausschmiss kann er sich wehren. Die meisten Experten für Arbeitsrecht vertreten sogar den Standpunkt, dass bei jeder Kündigung, ob gerechtfertigt oder nicht, eine Kündigungsschutzklage durch den Arbeitnehmer die notwendige Antwort sein muss. Denn auch ein Formfehler kann eine Kündigung ung¸ltig machen, selbst wenn der Arbeitgeber im Recht war. Ausserdem kann ein Arbeitnehmer mit einem guten Anwalt einiges in Bewegung setzen.

Arbeitsrecht Kündigung
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Geld ist oft das Ziel

Das Portal für Arbeitsrecht, www.anwaltarbeitsrecht.com, macht darauf aufmerksam, dass bei einer Klage gegen eine Kündigung oft eine Abfindung das Ziel des klagenden Arbeitnehmers ist. Dagegen ist nichts einzuwenden, zumal nach einer Kündigung und nach einer erfolgreichen Klage das Verhältnis zwischen beiden Seiten ohnehin zerrüttet ist. Weder Chef noch Mitarbeiter ist zuzumuten, nach dem Prozess weiter zusammenzuarbeiten. Ein Arbeitnehmer, der sich gegen seine Entlassung vor Gericht wehren will, darf das auch, wenn er es eigentlich nur auf ausreichend Geld zur Überbrückung abgesehen hat. Für die Zulassung einer Klage spielt das Ziel keine Rolle. Gute Anwälte machen ihre Mandanten ohnehin darauf aufmerksam, dass eine Geldzahlung das beste ist, was sie erreichen können.

Wichtige Voraussetzungen zur Klage

Dafür muss der Arbeitnehmer jedoch schnell handeln. Um einen Anwalt zu finden und sich gerichtlich gegen die Entlassung zu wehren, bleiben ihm nämlich nur drei Wochen Zeit. Ist die Frist verstrichen, geht nichts mehr. Ein Arbeitnehmer sollte sich klar werden, dass er etwas Zeit braucht, um sich einen guten Anwalt zu suchen. Deshalb ist es besser, sofort tätig zu werden und nicht zu zögern. Falsche Rücksicht auf den Chef hilft nicht weiter, wenn der Job weg ist.